Pressemitteilung - 10. September 2026
K.I.Z, Disarstar und Co. spielen bei "Unzwingbar"-Kundgebung gegen Wehrpflicht
Am 2. Oktober 2026 wird der Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin zur Bühne des friedenspolitischen Protests. Unter dem Motto "unzwingbar: Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht!" rufen Künstlerinnen und Künstler, Friedensorganisationen sowie zivilgesellschaftliche Bündnisse zu einer Großkundgebung auf. Erwartet werden mehrere Tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Was: Großkundgebung "Unzwingbar: Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht!"
Wann: 2. Oktober, 16:00 bis ca. 21:00 Uhr
Wo: Brandenburger Tor, Berlin
Wer: Musik von K.I.Z, Disarstar, Guterzogene Asis, Fruchtiger Beigeschmack, I'm DMA, Skuff Barby u.a. sowie Reden von Laetitia Malotka (IPPNW-Medizinstudierende) und Jürgen Grässlin (DFG-VK, Rüstungsexportkritiker).
Weitere Gäste werden in den nächsten Tagen bekanntgegeben. Die Künstlerinnen/Künstler und Rednerinnen/Redner können für Interviews angefragt werden.
Einzigartige Musikbeiträge und eindringliche Reden
Mit dabei bei diesem einzigartigen Kultur- und Politevent sind K.I.Z, der Hamburger Rapper Disarstar, die Techno-Tekk-Combo Guterzogene Asis, die Münchner Indie-Jazz-Band Fruchtiger Beigeschmack und viele andere.
Sie alle stellen sich nicht nur musikalisch hinter die Botschaft: gegen die drohende Wiedereinführung einer Wehrpflicht, Aufrüstung und Kriegsrhetorik!
Doch nicht nur Künstlerinnen und Künstler stellen sich gegen Rüstungswahn und Zwangsdienst. Von der Schulstreikbewegung über Kriegsdienstverweigerer bis hin zu Stimmen aus der Zivilgesellschaft sind eindringliche Redebeiträge angekündigt.
Sichtbares Zeichen gegen Militarisierung und Wehrpflicht
Die Veranstaltung versteht sich als sichtbares Zeichen des Widerstands gegen die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft - und reiht sich ein in die Aktionen, die vom überparteilichen Schulstreikbündnis gegen die Wehrpflicht getragen werden. Den überregionalen Auftakt bildet dann auch der bundesweite Schulstreik am 25. September 2026.
Die Berliner Großkundgebung am 2. Oktober 2026 setzt eine Woche später den Protest energisch fort und liefert den Startschuss für ein Wochenende vielfältiger friedenspolitischer Aktivitäten. Sie verleiht den friedenspolitischen Forderungen ein kraftvolles, sichtbares Gesicht.
"Unzwingbar" trägt den Unwillen der jungen Menschen auf die Straße, sich am Aufrüstungswahn und der zunehmenden Militarisierung der Gesellschaft zu beteiligen, die von der Bundesregierung vorangetrieben werden. Wir sagen Nein zu Krieg und Zwangsdiensten!
Hier gehts zum Aufruf für die "Unzwingbar"-Kundgebung
Forderungen der Kundgebung "Unzwingbar" am 2. Oktober 2026 in Berlin:
- Keine Reaktivierung der Wehrpflicht!
- Keine Rekrutierung von Minderjährigen durch die Bundeswehr!
- Bundeswehr raus aus den Schulen, Universitäten und der Forschung!
- Vollumfängliche Anerkennung der Kriegsdienstverweigerung als Menschenrecht und Asylgrund für Menschen weltweit!
- Geld für Bildung, Gesundheit und Soziales statt für Aufrüstung und Krieg!
Es rufen auf die Friedensorganisationen DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative und Ohne Rüstung Leben gemeinsam mit Attac, Medico International, Naturfreunde Deutschlands, der DGB-Jugend, der DIDF-Jugend, dem Internationalen Jugendverband (IJV) sowie Aktive der Schulstreiks gegen Wehrpflicht.
Unterstützt wird das Event von zahlreichen weiteren Verbänden wie z.B. Connection e.V., Sea-Watch, der Naturschutzjugend, Greenpeace und pax christi.
Zitat des Rappers Disarstar zur "Unzwingbar"-Kundgebung am 2. Oktober 2026:
"Sie wollen uns erzählen, es gehe um Verantwortung, um Vaterland, um Sicherheit. Um eine Generation, die endlich wieder 'dient'. Aber nennen wir es, was es ist: Zwang!
Während in klimatisierten Büros Milliarden für Raketen, Panzer und Drohnen verschoben werden, sollen junge Menschen ihre Zeit in Kasernen verbringen.
Während andere über Kriege entscheiden, sollen wir lernen, auf Kommando zu marschieren. Und wenn es ernst wird, dann auch zu töten und zu sterben.
Wir haben genug von einer Politik, die junge Menschen für den Machtpoker um die Welt in Einsätze schickt. Genug von der Vorstellung, Solidarität bestehe darin, für einen Staat zu marschieren, der Milliarden in Waffen steckt, während Wohnungen fehlen, Schulen verfallen und soziale Sicherheit zur Kürzungssache erklärt wird!"
Aufruf zur "Unzwingbar"-Kundgebung
Wir wollen keine 'Generation Wehrpflicht' sein! Das bereits verpflichtende Ausfüllen von Fragebögen, der Zwang zur Musterung und die Pläne für eine Reaktivierung der Wehrpflicht sind massive Eingriffe in die Freiheit junger Menschen...
Material zum Thema
Plakatmotiv für die "Unzwingbar"-Kundgebung [PDF-Download]
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