Termin - 12. März 2026
Kundgebung zum Iran-Krieg: Schützt Völkerrecht und Menschenrechte
Ohne Rüstung Leben ruft auf zur Protestaktion gegen den Iran-Krieg. Wir kritisieren, dass die Bundesregierung offensichtliche Völkerrechtsbrüche relativiert und rechtfertigt. Und wir fordern: Schützt Völkerrecht und Menschenrechte. Machen Sie mit: Kommen Sie zur Aktion am Samstag, 14. März 2026, vor dem Bundeskanzleramt!
Seit dem 28. Februar 2026 eskaliert der Krieg im Nahen und Mittleren Osten: Die USA und Israel haben - noch während laufender Verhandlungen - den Iran angegriffen. Die Mullah-Diktatur hat mit Beschuss von US-Militärbasen und auf umliegende Staaten in der Region reagiert. Es gibt bereits mehr als tausend Tote und unzählige Verletzte. Der planlose Angriff könnte sich zu einem langanhaltenden Flächenbrand ausweiten.
Wir stehen empathisch an der Seite aller Opfer dieses Krieges.
Es ist kein Widerspruch, ein Ende des iranischen Regimes zu fordern und gegen den völkerrechtswidrigen Militärangriff der USA und Israels zu sein. Bomben und Raketen führen - wie sich auch immer deutlicher zeigt - nicht zu einer Verbesserung der Lage der Menschen im Iran. Wir kritisieren insbesondere die Rolle der deutschen Regierung in dem Konflikt: Bundeskanzler Friedrich Merz und Außenminister Wadephul (beide CDU) rechtfertigen den offenen Völkerrechtsbruch und unterstützen den Krieg.
Stattdessen sollte die Bundesregierung dem Beispiel Spaniens folgen und sich klar gegen den Krieg von Trump und Netanjahu stellen, indem sie den US-Truppen Infrastruktur, Überflugrechte und Logistik verwehrt. Die Bundesregierung muss diplomatische Initiativen für ein Ende des Krieges ergreifen und Sanktionen - etwa einen Stopp deutscher Rüstungsexporte - gegen die angreifenden Staaten erlassen. Daher rufen wir auf zur
Aktion für Völkerrecht und Menschenrechte!
Samstag, 14. März 2026, 10:30 Uhr (Beginn der Aktion: 11:00 Uhr)
vor dem Bundeskanzleramt in Berlin (Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin)
Geplant sind eine Fotoaktion mit Straßentheather sowie Redebeiträge u.a. zur völkerrechtlichen Situation und den humanitären Folgen des Krieges.
Wir bitten auf das Mitbringen von National- und Territorialfahnen zu verzichten und freuen uns auf eine ruhige Versammlung mit ausdifferenzierten und sachlichen Antikriegspositionen!
Die Aktion wird organisiert und durchgeführt von der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, den Naturfreunden Deutschlands, der IDK, der IPPNW, dem Netzwerk Friedenskooperative und Ohne Rüstung Leben.
Mehr Informationen
Die USA und Israel führen einen Angriffskrieg gegen den Iran. Es droht eine Eskalation, die den gesamten Nahen Osten erfassen könnte. Hunderttausende sind auf der Flucht.
Ist der Krieg völkerrechtswidrig? Wie realistisch ist ein Regime-Change? Und wie kann das iranische Atomprogramm gestoppt werden?
Lesen Sie unsere Argumente und Einordnungen zum Thema
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